Saison 2011

war das erstes Jahr mit internationaler Eisspeedway Lizenz, diese musste ich durch einen schweren Sturz in St. Johann im Pongau nach zwei souveränen Laufsiegen beenden. ich erlitt Schnittwunden an der linken Hand und am Rücken. Diese wurden mit 65 Stichen im Krankenhaus genäht.

Saison 2012

wurde ich durch die Ergebnisse im Vorjahr das erste Mal für eine WM Qualifikation in Sanok (Polen) und Europameisterschaft Semifinale in Assen (Niederlande) nominiert. in Polen war ich mit dem 11. Platz und fünf Punkten sehr zufrieden, da ich eindeutig als der jüngste und unerfahrenste Fahrer galt. Auch in der darauffolgenden Europameisterschaft wurde ich im Semifinale 14ter und konnte dort sehr viel Erfahrung sammeln. In Heidenreichstein, beim inter. Eisspeedway stand ich dann zum ersten Mal auf dem Podest. Stolzer dritter Platz.

Saison 2013

konnte ich bei einigen internationalen Rennen einige Punkte einfahren und kämpfte mich jedes Mal wieder aufs Neue nach vorne. In Assen (Niederlande) rutschte ich durch einen kaputten Vorderreifen von der Bahn und erlitt einen Knochenbruch in der linken Hand.

Saison 2014

war Witterungsbedingt eine schlechte Saison die Rennen wurden nacheinander alle abgesagt aber bei der deutschen Meisterschaft konnte ich trotz allem auf den 5. Platz fahren.

Saison 2015

bestritt ich im schwedischen Strömsund die WM Qualifikation. Leider konnte ich mich durch einen kleinen Sturz wegen einem Punkt nicht für die Einzel WM qualifizieren. Aber als dritt bester Österreicher fuhr ich mit dem österreichischen Nationalteam zur Team WM nach Berlin wo wir als Vizeweltmeister nach Hause fuhren.

Saison 2016

ging es das erste Mal nach Ufa (Russland) zur Europameisterschaft. Erster Tag trotz Sturz Platz acht, zweiter Tag Platz sechs. Endergebnis EM Platz 5.

Bei der WM Qualifikation in Ylitornio (Finnland) verpasste ich leider durch einen Fahrfehler den Einzug in den GP und musste mich mit dem 10. Platz zufriedengeben. Beim Roelof Thijs Cup in Assen (Niederlande) gewann ich das Startbandtraining, alle Vorläufe und das Halbfinale. Im Großen Finale führte ich zwei Runden und es sah so aus als würde ich das Rennen mit Maximum gewinnen. Jedoch machte mein Hinterreifen nicht mit und ich rutschte von der Bahn weshalb ich dann nur mit dem 4. Platz nach Hause fuhr.

Saison 2017

die bisher mit Abstand beste Saison!

Der schwedische Club MC-Strömsunds gab mir einen Liga-Vertrag, und ich konnte in der schwedischen Superliga starten.

Bei der Europameisterschaft, die wie das Jahr zuvor in Ufa (Russland) stattfand, wurde ich leider gleich am ersten Renntag disqualifiziert. Am zweiten Renntag konnte ich jedoch mein Können unter Beweis stellen und landete auf Platz 4 zwischen den starken Russen. Das Endergebnis ergab dann den 5. Platz.

Beim Österreich Rennwochenende in St.Johann/Pongau und Weißenbach/Lech holte ich mir die zwei Podest Plätze 1. und 3. Durch dieses Ergebnis war es klar, dass ich als zweit Bester Österreicher zur Team WM nach Inzell soll.

In Inzell waren wir am ersten Renntag punktegleich auf Platz 2 und 3 mit Deutschland, die Russen waren wie immer unbezwingbar. Am zweiten Tag kam das direkte Duell zwischen Deutschland und Österreich, das wir mit einem 4:2 für uns entscheiden konnten. An diesen Zeitpunkt war klar die Silber Medaille ist in österreichischer Hand.

Beim Saisonabschlussrennen in Heerenveen (Niederlande) erkämpfte ich mir den 3. Platz und fuhr im Finale gegen einen Schweden, einen Russen und einen Deutschen.

Saison 2018

In dieser Saison trainierte ich in Russland, bei der Elite des Eisspeedways. Gemeinsam mit Josef Kreuzberger und Harald Simon bereiteten wir uns in Kamensk-Uralsky auf die Rennen vor. Erwähnenswert, wir waren  das einzige europäische Team, dass bei der russischen Superliga teilgenommen hat. Nach einem langen Monat in Russland, ging es mit viel Trainings,- und Rennerfahrung wieder zurück nach Europa. Zwei Wochen danach standen wir schon wieder in Schweden auf dem Startband. Bei der WM-Qualifikation in Örnsköldsvik (Schweden), schaffte ich es leider nicht unter die ersten 8 Teilnehmer. Ich musste mit einem Motorschaden und einem 9. Platz nach Hause fahren. Das heißt, ich war der 4. Nachrücker bei der Einzel- WM für den GP Serie. Ende Jänner machten wir uns wieder auf den Weg nach Russland zur Superliga in Ufa. Beim Rennen konnte ich gut mithalten und einen neuen Motor testen. Als 4. Nachrücker wurde ich nach Astana (Kasachstan) gerufen, und konnte durch Verletzungen einiger Fahrer beim 1. GP an den Start gehen. In Astana schafte ich es auf den sensationellen 10. Platz, und konnte zufrieden, nach Schadrinsk (RUS) weiterreisen. Bei der Team-WM in Schadrinsk holte ich gemeinsam mit Franz Zorn die Bronze Medaille für Österreich. Erfolgreich ging es danach zurück in die Heimat mit rund 11.000 neuen Km am Tacho. Zwischen den Prädikatsläufen fuhr ich noch ein paar internationale Rennen, wo ich immer unter den Top 5 war. Durch die Erfahrungen in Russland habe ich einen sehr großen Sprung in meiner Karriere gemacht.

Saison 2019

Diese Saison begann, wie bereits das Jahr zuvor, in Kamensk-Uralsky (RUS) wo ich mich bestens auf die WM-Qualifikation vorbereiten konnte, bei welcher ich mich zum ersten Mal direkt für den Icespeedway Grand-Prix qualifizieren konnte.

Die erste Herausforderung waren bereits die 6800 KM nach Almaty(Kasachstan), wo das erste Rennwochenende statt gefunden hat. Weitere GP’s folgten in Shadrinsk (RUS), Berlin, Inzell und Heerenveen (NL), bei welchen ich mich mit den besten Fahrern der Welt messen konnte. Trotz Höhen und Tiefen, beendete ich die Einzelweltmeisterschaft als bester Österreicher auf dem 13.Platz. Zwischen den GP-Rennen gelang es uns, dem Team Österreich, mit Franz Zorn und Josef Kreuzberger auch noch die Bronze Medaille bei der Team WM zu holen.